Sommertagung 2016 in Rostock - SV Deutsche Nönnchen

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SOMMERTAGUNG 2016 IN ROSTOCK
Vom 03. - 05. Juni 2016 zog es uns an die schöne Ostsee nach Rostock zur diesjährigen Sommertagung. Markus Eberhard und seine Frau hatten die Aufgabe übernommen und ein tolles Programm zusammengestellt. Nun musste nur noch das Wetter mitspielen und die Teilnehmerzahl stimmen.

Und wir wurden nicht enttäuscht, denn wir hatten Kaiserwetter mit viel Sonnenschein und mit 22 Teilnehmern war die Beteiligung sehr gut, sowie der Tagesablauf topp durchgeplant. Dabei war immer wieder beeindruckend, mit welcher Ruhe und Gelassenheit unsere Gastgeber die organisatorischen Aufgaben meisterten. Und das trotz Schwangerschaft und drei kleinen Kindern zu Hause. Hut ab!!!

Unser Hotel lag sehr zentral in Rostock und hatte bei der Anreise einige größere Herausforderungen wegen bestehender Baustellen parat. So machte der ein oder andere eine unfreiwillige Stadtrundfahrt, die in der Spitze bis zu 2 Stunden dauerte. Aber Ende gut, alles gut! Alle Beteiligten reisten bereits am Freitag an, wobei einige auch einen verlängerten Urlaub planten, was sich natürlich anbot. Leider musste unser Uwe Meisel kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen absagen, wodurch er nach Jahrzehnten erstmals bei einer Sommertagung fehlte. Gute Besserung Uwe!
Nachdem die Zimmer bezogen waren, wobei erwähnt sei, dass einige davon so klein waren, dass man sich vorher einigen musste, in welcher Reihenfolge man es betritt bzw. man sich nach dem Duschen außerhalb des Bades abtrocknen musste, ging es zum gemeinsamen Abendessen in eine tolle Gaststätte mit Kellergewölbe und einer interessanten Speisekarte. Dabei gab es viel zu erzählen, denn wir hatten uns ja schließlich lange nicht gesehen. Jedenfalls war die Geräuschkulisse dementsprechend.

Am nächsten Morgen ging es, bei prima Wetter, nach dem Frühstück zu Fuß ca. 500 m zur Dampferanlegestelle, um mit einem Fahrgastschiff die Warnow zu befahren und die Hafenanlage und riesige Kreuzfahrtschiffe zu bestaunen. Ziel der Fahrt war der Alte Strom in Warnemünde, wo auf uns 3 Stunden individuelle Freizeit warteten. Wir waren alle recht angetan von der schönen alten Kulisse und dem weißsandigen Strand bei strahlendem Sonnenschein. Da hegte so manch eine Ehefrau schon Urlaubspläne und es wurde unterwegs der ein oder andere Flyer von Ferienunterkünften in die Tasche gesteckt.
Danach ging es von Warnemünde mit der Bahn durch die ganz Stadt ans andere Ende, direkt vor die Haustür unserer Gastgeber. Schon aus dem Zug sahen wir Tauben fliegen und wussten gleich, hier wohnt unser Markus. Nobler geht es nicht, was die Anbindung nach Rostock im täglichen Leben betrifft. Eine lange Kaffeetafel erwartete uns mit leckeren selbstgebackenen Kuchen. Respekt und Anerkennung an die Bäckerin!
Gleichzeitig wurden natürlich auch die Taubenschläge einschließlich flatterndem Inhalt inspiziert und eine kleine Tierbesprechung blauer Nönnchen abgehalten. Es fiel bei der Besichtigung auf, dass Markus eine besondere Vorliebe für Kreuzungen hat, wodurch es auf dem Schlag entsprechend „bunt“ aussah.

Zu aller Überraschung war es aber an diesem Tag noch nicht alles, was uns geboten wurde, denn es schloss sich noch eine anderthalbstündige Kremserfahrt durch die nähere Umgebung an. Auf dem Kremserwagen liessen wir nochmals stimmgewaltig unseren Richard Gebert hochleben, der an diesem Tage Geburtstag hatte. Der Kremser war pünktlich 5 Minuten vor Abfahrt des Zuges wieder vor Ort. Markus bemerkte dabei nur kurz: „..macht mal langsam, wir haben doch noch 2 Minuten…“ Da wurden einige von uns doch schon etwas unruhig.

Nach Ankunft im Hotel machten sich nochmal alle kurz frisch und es ging anschließend in den extra für uns reservierten Ratskeller von Rostock. Traditionell überreichte ich, im Namen aller Anwesenden, ein kleines Dankeschön-Präsent an Markus und seine Frau, welches mit einem kräftigen Applaus untermauert wurde. Zu später Stunde fielen wir dann doch alle recht müde und kaputt ins Bett, nach solch einem schönen und anstrengenden Tag mit vielen Eindrücken.

Aber es soll wirklich noch eine kleine Gruppe nimmermüder gegeben haben, die mal wieder nicht genug hatten und sich zu einem „Absacker“ auf Zimmer 103 ( war das größte Zimmer!) trafen, ganz wie in „alten Zeiten“ ...
Am nächsten Tag fanden sich die Herren der Schöpfung zur JHV ein, welche für unsere Verhältnisse mit 16 Teilnehmern recht gut besucht war. Für unsere Frauen war eine Stadtführung geplant, die auch sehr gut ankam. Schön, dass daran auch unsere Bettina Seydack wieder teilnehmen konnte, die leider den ganzen Samstag das Bett hüten musste. So hatte sie doch auch noch was von diesem Wochenende.
Pünktlich gegen 13 Uhr trafen sich alle zur allgemeinen Verabschiedung und wir waren uns einig ein schönes Wochenende verlebt zu haben.

Dafür gebührt nochmals unser allerherzlichster Dank an die Familie Eberhard!
Wir kommen gerne wieder!!!
Olaf Meseberg
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